Wie beim Schach
Gegensätze – Der Gegenspieler
In uns besteht die Dualität, sie prägt uns in Zuständen, uns nach außen zu zeigen. Wen oder was wir gerade zulassen. Darum sei dir bewusst, wer du bist – was du sein willst. Oben oder Unten – Bewusst oder Unbewusst. Gerade oder Verkehrt. Stolz oder Macht. Vorwärts oder Rückwärts. Alles betrachten. Wen oder was nimmst du zu dir? Die Dualität beginnt mit uns zu spielen. Nach außen – Denn innen sind sie bereits vorhanden. Erkenne, dass du immer aus zwei Teilen geformt bist. Sieh es dir an, wie du gekommen bist.
rechte Hand – linke Hand
rechte Niere – linke Niere
rechter Fuß – linker Fuß
rechter Arm – linker Arm
linke Lunge – rechte Lunge
eine Seite – andere Seite im Körper
rechte Gehirnhälfte – linke Gehirnhälfte
Oberlippe – Unterlippe
Dickdarm – Dünndarm
rechte Hüfte – linke Hüfte ……..
FREUDE
Lungenorgan
Vertrauen in die Freude geben. Sie kommt um dir zu zeigen: Alles ist gut. Auch in Zeiten wo du es nicht erkennst. Sie ist immer bei dir. Sie vergisst dich nie, auch wenn du sie vergisst. Freude mit dir ist das Wichtigste. Etwas anderes zuzulassen, bringt nur Einsamkeit zutage.
Darum entscheide du, was dir gut tut. Welchen Gegenspieler du in dir spielen lässt. Trauer und Freude – Ihr Sitz ist im Lungenorgan. Was setze ich hinein? Welchen Anteil verberge ich oder überspiele ich? Tue ich nur so, als ob er da wäre, obwohl er in Wirklichkeit gar nicht existiert?
Es wird Zeit, hinzusehen, was es für echte Freude in uns braucht. Ein Außen, das ständig unterwegs ist und seine Spielchen mit uns treibt, oder Ein Innen, das auf sich selbst vertraut, auf die Freude in uns?
Zeig dich, wie du möchtest. Aber du hast immer die Möglichkeit, das Bestehende zu verändern. Sieh hin, was es gerade braucht. Warum fehlt es? Stecke ich in der Trauer fest, um immer weiter traurig zu sein? Liebe ich das gewohnte Gefühl oder bin ich es einfach nur noch so gewohnt?
Veränderung beginnt mit dem Gefühl. Welchem Spieler bin ich bereit, meine Aufmerksamkeit zu schenken? Ja, schenken – denn du hast die Macht über dich und deine Spieler, sonst keiner.
Also wie beim Schach: Wen lässt du einfach spielen? Und wen forderst du auf aktiv zu spielen?
Kontrolle – gib sie nicht ab, sondern setze sie bewusst im Kopf ein.
Nur so behältst du die Kontrolle über dich und deine Zustände.
Deine Kontrolle.
Deine Spieler in dir.
Deine eigene Freude wartet bereits an jedem einzelnen Tag auf dich.
TRAUER
Der Schmerz der Seele, der Sitz im Brustkorb, in der Lunge.
Trauer – wenn gar nichts mehr geht: Stillstand. Trauer vergeht nicht einfach so. Man muss sie rauslassen, ansehen und ein zurückfinden zu sich und seinen Gefühlen.
Die Gefühlswelt zeigt uns wie ein Parameter alles an, wie unser Inneres mit dem Äußeren verbunden ist . Es kommt die Trauer in Phasen des Umbruchs wie ein Fels, den wir nicht mehr stemmen können.
Verloren in Zeiten der Ohnmacht.
Wir gehen gemeinsam die Aufarbeitung der einzelnen Trauerphasen durch, schauen, wo der Schuh seine Sohle verloren hat oder – noch besser – wo man Gewohntes im Unbekannten verstecken muss.
Sei bereit, mit mir zu wachsen in einer Welt, in der Hoffnung und Zuversicht im Hier und Jetzt stattfinden.
Du alleine kannst dich verändern. Kein Außen, kein Gebet, kein Tun und Handeln, das dich weiter unglücklich macht.
Nein – du alleine gehst deinen eigenen Weg der Bereitschaft, es zu tun.
Wie, wann und wo – wie immer du willst…
WER BIST DU, WENN DU NIEMAND MEHR SEIN MUSST ?

